Meldung vom 20.04.2015

Förderung für Lückenschluss im Ostseeküstenradweg

Innenminister Caffier: Kofinanzierungshilfen senken städtischen Anteil beträchtlich

Die Hansestadt Stralsund erhält weitere Fördermittel für den neuen Ostseeküstenradweg im Stadtgebiet. Innenminister Lorenz Caffier übergab dem Oberbürgermeister Alexander Badrow im Stralsunder Rathaus heute einen Zuwendungsbescheid über rund 449.000 EUR aus dem Kofinanzierungsprogramm der Landesregierung für die Kommunen. Damit wird der städtische Anteil an der Finanzierung der Baumaßnahmen geringer und der Haushalt entlastet, dies wiederum schafft freie Kapazitäten für andere wichtige Vorhaben. Die Gesamtinvestitionen wurden bereits aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) finanziell unterstützt.

Zur Kofinanzierung kommunaler Investitionen stellt das Land außerhalb des Finanzausgleichsgesetzes insgesamt 50 Mio. EUR über das Kofinanzierungsprogramm zur Verfügung. „Mit diesen Mitteln unterstützen wir Kommunen darin, ihren Eigenanteil aufzubringen, damit sie von verschiedenen Investitionsprogrammen des Landes, des Bundes oder der EU profitieren können.“

Der Ostseeküstenradweg durchquert am Ufer des Strelasundes die Hansestadt Stralsund. In Teilstücken war der Radweg in einem so schlechten Zustand, dass dringend investiert werden musste, um diese Lücken zu schließen. Zu der gesamten Maßnahme gehörten auch der Bau eines Rastplatzes, eines Aussichtsplatzes und eines Kinderspielplatzes auf dem Gelände der ehemaligen Bereitschaftspolizei.

„Der durchgängige Radweg so nahe an der Stralsunder Altstadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten ist für Gäste und Einheimische sowie den Radtourismus insgesamt ein Zugewinn. Von dem Ausbau der Strecke profitieren auch touristische Unternehmen wie Hotels und Gaststätten“, so Minister Caffier in Stralsund.

Der Ostseeküstenradweg führt insgesamt über rund 800 Kilometer von der dänisch-deutschen Grenze von Flensburg entlang der gesamten Ostseeküste, einschließlich der Umrundung der Insel Rügen, bis zur deutsch-polnischen Grenze bei Ahlbeck und leitet Ausflügler auf der Tour zu den UNESCO-Welterbestädten Wismar und Stralsund, den Rügener Kreidefelsen, der Usedomer Bäderarchitektur und letztlich zu den Kaiserbädern.

Quelle: Ministerium für Inneres und Sport des Landes Mecklenburg-Vorpommern