Meldung vom 08.05.2015

Energetische Sanierungsmaßnahmen auf dem Stralsunder Zentralfriedhof steigern Energieeffizienz

Der Zentralfriedhof Stralsund macht große Schritte in Richtung Energieeffizienz. Der Eigenbetrieb der Hansestadt Stralsund hat in die Sanierung der Feierhalle investiert.

Der Friedhof geht mit klimafreundlichem Beispiel voran: Gebäudedämmung, Isolierglasfenster und energieeffiziente Heiz- und Kühltechnik wurden verbaut. Der aktive Beitrag zum Klimaschutzkonzept der Hansestadt Stralsund zeigt, wie Betriebe durch einfache Maßnahmen Großes bewirken.

Die durchgeführten Sanierungsmaßnahmen des Zentralfriedhofs werden zukünftig insbesondere Einsparungen in der Heiz- und Kühlenergie bewirken. Die neue Kühltechnik ist energieeffizienter und reduziert damit den Verbrauch. Die Dämmung spezieller Fassadenteile im Nord-West-Flügel der Feierhalle und in weiteren Wirtschafträumen reduziert den Energieverbrauch. „Die Teildämmung vom Dach der Feierhalle trägt zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Hansestadt Stralsund im Sektor Energie bei. Durch Minderung von Heizverlusten werden auch Kohlenstoffdioxid-Emissionen reduziert, da weniger Energie benötigt wird, um die Räume zu heizen,“ erklärt Saskia Schütt, Stralsunds Klimaschutzmanagerin. Der Austausch von Einfachglas gegen Isolierglas im gesamten Nord-West-Flügel der Feierhalle und in mehreren Wirtschaftsräumen wirkt sich ebenfalls positiv auf die Energiebilanz aus. Bei der Umsetzung der Baumaßnahmen wurde gleichzeitig auf die barrierefreie Nutzung geachtet.

Es sind nicht nur Dämm- und Sanierungsmaßnahmen, die dem Zentralfriedhof zur Energieeffizienz und Reduktion von CO2-Emissionen verhelfen. Auch anderen Maßnahmen des Betriebes sind sehr effektvoll. Die vielen kurzen Transport- und Fahrwege auf dem Friedhof zum Beispiel werden bereits seit 2009 mit einem Elektrotransporter durchgeführt. Ein zweiter E-Transporter wurde 2013 angeschafft.