Meldung vom 03.06.2015

Stralsund erinnert an die Schwedenzeit

Themenwoche zum 200. Jubiläum geplant

Die Hansestadt Stralsund und das schwedische Königreich verbindet eine Jahrhunderte währende gemeinsame Geschichte. Daran erinnert die Hansestadt Stralsund mit einer Schwedenwoche im Oktober dieses Jahres.
Anlass für das Veranstaltungsprogramm ist der 200. Jahrestag des Übergangs Schwedisch-Pommerns an Preußen am 23. Oktober. Im Ergebnis des Wiener Kongresses endete die Zugehörigkeit der Hansestadt zur Schwedischen Krone 1815 offiziell.

Vom 19. bis 25. Oktober plant die Hansestadt unter anderem Vorträge, Stadtführungen, Lesungen und Konzerte. „Wir wollen mit dem Programm das schwedische Erbe aus jener Zeit in den Blickpunkt rücken und zeigen, wie diese wichtige Epoche Stralsund geprägt hat. Noch heute haben wir enge Verbindungen zum schwedischen Nachbarland“, sagt Oberbürgermeister Dr.-Ing. Alexander Badrow.

Den feierlichen Höhepunkt der „Schwedenwoche“ bildet ein Festakt im Löwenschen Saal des Rathauses am 23. Oktober, dem historischen Datum des Übergangs. Dazu sind Stralsunds schwedische Partnerstädte und Vertreter der schwedischen Botschaft eingeladen.

Gleichzeitig ist der Festakt Auftakt für eine internationale Tagung der Historischen Kommission für Pommern e.V., der Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst e. V. sowie des Stadtarchivs der Hansestadt Stralsund am 24. Oktober im Landständehaus. Wissenschaftler aus Schweden, Dänemark und Deutschland nähern sich aus historischer Sicht den verschiedenen Aspekten der Schwedenzeit in Vorpommern und den umliegenden Landschaften und Ländern mit einem Schwerpunkt auf dessen Ende vor 200 Jahren.

Das Veranstaltungsprogramm wird derzeit von einer Arbeitsgruppe unter Leitung des Büros für Öffentlichkeitsarbeit erarbeitet. Über die einzelnen Veranstaltungen wird rechtzeitig vorher informiert.