Meldung vom 02.07.2015

Hart am Limit - Dichten für den Klimaschutz

Stralsunder Slammer im Finale in Greifswald

Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern geht 2015 mit einem Poetry Slam (Dichterwettstreit) Wettbewerb innovative Wege, um auf die Brisanz des Klimawandels aufmerksam zu machen.

„Der Wettbewerb soll die öffentliche Aufmerksamkeit für Klimaschutz und Klimawandel erhöhen und weitere Zielgruppen ansprechen. Es geht darum, die gesellschaftliche Kommunikation anzuregen und eigene Handlungsweisen zu hinterfragen.“ beschreibt Stralsunds Klimaschutzmanagerin Saskia Schütt, Mitglied im Kommunikationsteam, die Ziele des Wettbewerbes.

Nach zwei Vorrunden haben sich acht Slammer für das Finale qualifiziert. Unter den Finalisten ist auch der Stralsunder Slammer Tilman Fehrenbach. „Die Stralsunder sind aufgerufen, ihn beim Finale in Greifswald kräftig zu unterstützen“, ruft Saskia Schütt auf.

Es verspricht, spannend zu werden. Mit ihren Texten reflektierten die Slammer Klimawandel und Klimaschutz im Speziellen sowie das Verhältnis des Menschen zur Natur im Allgemeinen. Die Beiträge bieten eine Bandbreite von zornig-kritisch über nachdenklich bis hin zu humorvoll und fröhlich.
Genauso vielfältig wie die Beiträge sind auch die auftretenden Künstler; das Altersspektrum reicht von Anfang 20 bis über 80 Jahre.

Das Finale findet am 15. Juli um 18:30 Uhr in Greifswald auf der Freilichtbühne im Stadthafen statt. Tickets können beim Theater Vorpommern erworben werden.

Den Erstplatzierten des Wettbewerbes winkt eine Woche im Gutshaus Parin, einem der Preisträger des Klimaschutzwettbewerbes 2014. Sie verbringen dort einen einwöchigen Meisterkurs mit dem Regisseur, Komponisten und mehrfachen Preisträger bundesweiter Slams, Lukas Rauchstein.