Meldung vom 21.07.2015

Weit geöffnete Türen für Filmemacher in Stralsund

Stadt und OZEANEUM geben gemeinsam FilmLocationGuide heraus

Stralsund stellt sich Produktionsfirmen ab sofort in einem FilmLocationGuide als Drehort vor. Die Idee dazu hatten das Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt und die Marketingabteilung des OZEANEUM. Das Konzept für die 20-seitige Publikation im A4-Querformat entstand in Zusammenarbeit mit Studentinnen der Fachhochschule Stralsund aus dem Studiengang Leisure and Tourism Management.

„Backsteingotik aus dem Mittelalter, die futuristische Architektur des OZEANEUMs, Stadtteile im typischen DDR-Stil, flaches Land mit weitem Horizont – unsere Meerstadt bietet Raum für kreative Motive. Mit dem FilmLocationGuide möchten wir Stralsund als Drehort in der Filmbranche bekannter machen“, so Peter Koslik, Pressesprecher der Hansestadt Stralsund.

Dank der Recherche der Fachhochschulstudentinnen konnte außerdem eine umfangreiche Übersicht für in Stralsund gedrehte Filme zusammengestellt werden, die im Jahr 1932 mit dem Streifen „Die elf Schill‘schen Offiziere“ beginnt.

Zu den bekanntesten Produktionen der vergangenen Jahre aus Stralsund gehören Streifen wie „Die Gustloff“ (Regie: Joseph Vilsmaier) oder auch „Zwölf Meter ohne Kopf“ (Regie: Sven Taddicken).
Speziell das OZEANEUM stand in jüngster Film-Vergangenheit im Fokus von Produktionen wie „Die Grenze“ (Regie: Roland Suso Richter), "Mandy will ans Meer" (Regie: Tim Trageser) und "Weiter als der Ozean" (Regie: Isabel Kleefeld).
Der mittlerweile achte Teil der ZDF-Krimireihe „Stralsund“ entsteht nach Angaben der Produktionsfirma Network Movie im November dieses Jahres.

In den kommenden Wochen wird der FilmLocationGuide an fast 100 Filmproduktionsfirmen in ganz Deutschland versandt.

Die Broschüre ist im Internet abrufbar unter der Adresse: www.stralsund.de/filmlocation.

Gefördert wurde das Publikationsprojekt durch die FilmLand Mecklenburg-Vorpommern gGmbH.

Aus dem Einführungstext zum Locationguide:
„Während die traditionsbewusste und zugleich moderne Meerstadt unter Urlaubern schon lange kein Geheimtipp mehr ist, ist sie es umso mehr als Filmlocation.
Sowohl die optimale Lage zwischen den Metropolen Berlin und Hamburg, als auch der gemäßigtere Herzschlag und die reizvollen Gegensätze machen Stralsund attraktiv für die Film- und Fernsehbranche.
Backsteingotik aus dem Mittelalter, die ufoähnliche Architektur des OZEANEUMs, Stadtteile im typischen DDR-Stil bieten Raum für vielfältige Motive und das Spiel mit Atmosphäre.
Auch der Stadthafen mit seinen alten Speicherbauten birgt großes Potential für eine einmalige Kulisse. Dort liegen neben den stadtbildprägenden Segelschiffen und Fischkuttern gelegentlich auch größere Kreuzfahrtschiffe.
Das absolute Highlight sind Stralsunds Blicke. Ob als Landratte von der Nordmole mit Vier-Insel-Blick, als Vöglein von der Aussichtsplattform St. Marien oder als Ausflügler von Rügen aus auf die unverwechselbare Stadtsilhouette – Weite, Meer, Seeluft, Wind und Schiffe sind immer inklusive!
Und das i-Tüpfelchen sind filmverrückte Stralsunder als Statisten, die Filmförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Ansprechpartner mit weit geöffneten Türen vor Ort.“