Meldung vom 03.09.2015

Orchester der Stralsunder Musikschule probt für Japan

Zu Beginn des Schuljahres steht ein Orchester der Musikschule Stralsund vor einem absoluten Highlight: Vom 16. bis 23. September fährt das Jugendorchester nach Japan.

Auf Einladung des japanischen Jugendorchesters der „Sun family strings“ und des Oberbürgermeisters der Stadt Nagareyama-Chi (Großraum Tokio), wird das Stralsunder Musikschulorchester mit 54 jungen Musikerinnen und Musikern sowie 11 Pädagogen, Eltern, Übersetzerinnen und ihrem Dirigenten nach Japan reisen.

Probenwochenende

"Beim jetzt kommenden Proben in der Musikschule werden wir uns sehr intensiv auf den Jugendaustausch vorbereiten.", schaut Musikschuldirektor Wolfgang Spitz auf ein arbeitsreiches Wochenende voraus.
Einstudiert werden im Landständehaus Werke von Wolfgang Amadeus Mozart (Kleine Nachmusik), Johannes Brahms (Ungarische Tänze), Edward Elgar (Pomp and circumstances), zwei Arien von Giacomo Puccini mit der Sopranistin Wiebke Reikowski, den „Zigeunerweisen“ für Violine und Orchester (Annemarie Troeger als Solistin) und weitere.

Natürlich hat das Orchester auch ein musikalisches Gastgeschenk im Programm: eine Orchesterbearbeitung des japanischen Volksliedes „Fuji-san“ als Dankeschön an die Gastgeber.

In Japan wird nicht nur die Hälfte des Programms gemeinsam mit japanischen Jugendlichen musiziert und es ein Konzert in der städtischen Concert Hall geben, sondern es wird auch Zeit mit den Gastgebern verbracht.

Viele Unterstützer

Der deutsch-japanische Jugendaustausch ist mit vielen Unterstützern möglich geworden: Neben einem hohen Beitrag aller Teilnehmenden unterstützt das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend mit Mitteln aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes. Außerdem unterstützen viele Institutionen, die Hansestadt Stralsund, der Rotary Club, der Lions Club und viele Privatpersonen oder Firmen der Region.

"Damit ist es uns möglich geworden, dass wirklich das ganze Orchester der Musikschule, auch Familien, die nicht über genügend Mittel verfügen, an dem Jugendaustausch teilnehmen können.", freut sich Wolfgang Spitz über das große Engagement aller Beteiligten bereits im Vorfeld.