Meldung vom 11.12.2015

Ab 12. Dezember im Original zu sehen: Wikingergold

Zwei herausragende Exponate der Stralsunder Museumslandschaft, die Originale des Goldschmucks von Hiddensee und der Peenemünder Armringe, sind ab dem 12. Dezember dauerhaft zusehen.  Heute (11. Dezember) öffnet im STRALSUND MUSEUM im Katharinenkloster die Ausstellung Wikingergold mit einer Feierstunde für geladene Gäste.  

Die 1.000 Jahre alten Wikingerschätze befinden sich seit mehr als 100 Jahren im Besitz des STRALSUND MUSEUM und gehören zu den herausragenden Bestandteilen der archäologischen Sammlung. Von Juni 2013 bis Januar 2015 waren sie Teil der internationalen Wanderausstellung „Die Wikinger“, die in Kopenhagen, London und Berlin gezeigt wurde.

Die Wikingerschätze sind nach Stralsund zurückgekehrt und werden dank der Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Stiftung der Sparkasse Vorpommern für Wissenschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft ab jetzt erstmalig im Original präsentiert.
Auf der Grundlage des 2014/2015 erarbeiteten Ausstellungskonzeptes für das STRALSUND MUSEUM wird damit ein neuer Weg der Präsentation des kulturellen Erbes der Region und des musealen Sammlungsbestandes eingeschlagen.

Die Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern hat die Realisierung von fünf weiteren neuen Ausstellungen ermöglicht. Davon sind vier im sanierten westlichen Klausurbereich des Katharinenklosters fertiggestellt und werden heute ebenfalls eröffnet. Sie präsentieren weitere Highlights des STRALSUND MUSEUM: den mittelalterlichen Paramentenschatz, Stralsunder Fayencen, umfangreiche Exponate zum Thema Stralsunder Handel und eine Auswahl aus den umfangreichen Beständen der Spielzeugsammlung.

Das STRALSUND MUSEUM hat für das Eröffnungswochenende ein buntes Programm für Kinder und Erwachsene vorbereitet. Am Samstag, den 12. Dezember, kann das Museum ab 10 Uhr zu einem ermäßigten Eintrittspreis von 3 Euro besucht werden.

Statements zur Eröffnung der Ausstellung Wikingergold

Dr.-Ing. Alexander Badrow, Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund

„Glänzende Aussichten für unsere Hansestadt: die Originale des Hiddenseer und Peenemünder Goldschatzes sind ab sofort in unserem STRALSUND MUSEUM zu sehen. Schon immer hat sich ein Besuch unserer mittelalterlichen Klosteranlage gelohnt, nun jedoch können wir das kostbarste Exponat der musealen Sammlung in eindrucksvoller Weise präsentieren. Damit geht ein großer Wunsch in Erfüllung, der mit Unterstützung von Fördermittelgebern möglich und von einem engagierten Projektteam realisiert wurde. Der Anfang der Umgestaltung des STRALSUND MUSEUM ist gemacht. Die nächsten Schritte werden folgen.“

Dr. Andreas Grüger, Leiter STRALSUND MUSEUM

„Mit der heutigen Ausstellungseröffnung im STRALSUND MUSEUM erreichen wir ein wichtiges Zwischenziel auf dem Weg der grundlegenden Erneuerung unseres Hauses. Mit dem Wikingergold, einem innovativen Ausstellungskonzept und dem neuen Namen geben wir der Museumslandschaft Stralsunds neue Impulse. Ich lade herzlich ein, die hochkarätigen Exponate mit Bezug zu Stralsund und seiner spannenden Geschichte in den sanierten Gewölben des Katharinenklosters zu erleben.“

Dr. Angela Merkel, Mitglied des Bundestages

„Stralsund ist als UNESCO-Welterbe reich an Kulturschätzen von internationaler Bedeutung. Mit der Ausstellung „Wikingergold“ im Katharinenkloster setzt sie einen weiteren Glanzpunkt in der attraktiven Museumslandschaft der Hansestadt und darüber hinaus. Ich bin mir sicher, dass sich viele Menschen aus aller Welt an den Goldschätzen und den neu gestalteten Ausstellungsräumen erfreuen werden.“

Mathias Brodkorb, Kulturminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern

„Stralsund ist seit heute aus einem weiteren Grund eine Reise wert. Neben der Backsteinarchitektur, dem UNESCO-Welterbe, dem Deutschen Meeresmuseum und dem Ozeaneum bereichert das umbenannte Stralsund Museum das touristische Angebot der Stadt. Die vollständig überarbeiteten Ausstellungsbereiche über die Geschichte der Stadt und die Präsentation des „Wikingergoldes“ machen neugierig. Ich gratuliere zur Erneuerung, die das Land finanziell unterstützt hat und wünsche dem Haus künftig viele Besucherinnen und Besucher.“

Patricia Werner, Ostdeutsche Sparkassenstiftung

"Hiddenseer und Peenemünder Gold gehören zu den beeindruckendsten archäologischen Funden, die je in Mecklenburg-Vorpommern gemacht wurden. Sie ins rechte Licht zu setzen, war der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Stiftung der Sparkasse Vorpommern schon seit langem wichtig. Wir knüpfen damit an unsere bereits realisierte Förderung der Publikation zum Goldschmuck an und setzen die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem STRALSUND MUSEUM fort."

Uwe Seinwill, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorpommern

"Es ist ein großer Erfolg aller Beteiligten, dass das Original des Wikinger-Schatzes der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann. Bisher wurde der Schatz in einem Tresor sicher verwahrt und die Besucher konnten nur eine Kopie bewundern. Die Ausstellung des Originals hat jedoch eine ganz andere Anziehungskraft. Ich bin sicher, sie wirkt über die Grenzen Stralsunds hinaus und wird zahlreiche neue Besucher aus aller Welt in die Hansestadt bringen. Auf Grund seiner herausragenden Bedeutung für die gesamte Region hat die Stiftung der Sparkasse Vorpommern für Wissenschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft das Projekt gerne unterstützt."

Ronny Planke, Geschäftsführerin der Stralsunder Stadterneuerungsgesellschaft mbH

„Die großartige Chance, die Ausstellung Wikingergold zu realisieren, war der Impuls für die Schärfung des Profils unseres STRALSUND MUSEUM auf der Grundlage eines neuen innovativen Gesamtkonzepts. Das Museum besitzt tausende herausragende Exponate die faszinierende Geschichten unserer Hansestadt und Region erzählen. Unser Wunsch ist es, dass alle Beteiligten aus dieser Begeisterung in diesem Prozess Kraft schöpfen und gemeinsam die nächsten Schritte gehen um diese im Ostseeraum einmalige Klosteranlage mit allen Highlight-Exponaten zu erschließen und neu zu inszenieren. Eine großartige Aufgabe, insbesondere im Hinblick auf unsere jungen Welterben.“

Steffi Behrendt, Leiterin des Büros für Öffentlichkeitsarbeit

"Der Hiddenseer Goldschmuck wurde immer wieder als Highlight internationaler Ausstellungen bewundert, zuletzt in Kopenhagen, London und Berlin. Auf diese Weise hat der Fund über Grenzen hinweg die Schönheit und die Kunstfertigkeit vergangener Zeiten vermittelt und das Bewusstsein für unser reiches Kulturerbe geweckt. Mit Begeisterung haben wir den Prozess der Neugestaltung des STRALSUND MUSEUM begleitet. Die großartigen neuen Ausstellungen verdienen Aufmerksamkeit; die einmaligen Schätze im STRALSUND MUSEUM muss man einfach gesehen haben."

Das Wikingergold im STRALSUND MUSEUM (7 Bilder)