Meldung vom 11.03.2016

Warum Politessen mehr kontrollieren als bisher

In der Vergangenheit gab es aus der Stralsunder Bevölkerung vielfach Beschwerden, dass im Stadtgebiet außerhalb der Altstadt zu wenige Kontrollen bezüglich des verkehrswidrigen Parkens durchgeführt werden.

Das Rathaus mit der Kirche St. Nikolai

Dies zum Anlass nehmend, wurde der Personalbestand im Bereich der Verkehrsüberwachung auf zehn Überwachungskräfte aufgestockt, um auch hier intensiver Kontrollen durchzuführen.

So gab es in den vergangenen Monaten vermehrt Anrufe von Bewohner aus dem Kieler Ring im Stadtteil Grünhufe, dass in dem verkehrsberuhigten Bereich die Parkvorschriften regelmäßig missachtet würden. Diesen Beschwerden nachgehend, wurden in den vergangenen Wochen und Monaten auch hier die Überwachungstätigkeiten intensiviert.

Hier musste durch das Bauamt sogar zusätzlich ein eingeschränktes Halteverbot angeordnet werden, da das Verkehrszeichen für den verkehrsberuhigten Bereich regelmäßig missachtet worden war.
Im Übrigen ist es völlig unerheblich, ob der Kieler Ring schmal oder breit ausgebaut ist. Das Verkehrszeichen gibt der Fläche eine überwiegende Aufenthaltsfunktion. Kinder sollen auf der gesamten Verkehrsfläche ungestört spielen können.

Oberbürgermeister Dr.-Ing. Alexander Badrow hebt in diesem Zusammenhang hervor: "Unsere Politessen gehen täglich aufs Neue eine schwierige Aufgabe in einem Bereich an, der immer wieder kontroverse Diskussionen auslöst. Dafür danke ich ihnen an dieser Stelle ganz besonders."