Meldung vom 03.11.2016

Pläne für Änderungen in der Stadtbibliothek vorgestellt

Einsparungen und Synergien durch Zusammenlegung  

Das Haushaltssicherungskonzept der Hansestadt Stralsund sieht vor, dass auch die Stadtbibliothek ihren Beitrag in Form von Entgeltanpassungen leistet. 

Eine Erhöhung der Entgelte fand bisher jedoch keine Mehrheit. 

Die Leiterin der Stadtbibliothek Sylvia Lieckfeldt stellte in der Bürgerschaftssitzung am 3. November Pläne der Stadtverwaltung für eine Neuausrichtung der Stadtbibliothek vor, die zu erheblichen Synergieeffekten führen könnten.  

Danach würde die Kinderbibliothek in das Hauptgebäude der Stadtbibliothek integriert. Künftig stünde damit deutlich mehr Fläche für die jungen Leserinnen und Leser zur Verfügung als bisher. 

Positive Effekte könnten nach einer Zusammenlegung sein: einheitliche und damit deutlich ausgeweitete Öffnungs- und Servicezeiten sowie die komplette Barrierefreiheit vom Keller bis zum obersten Geschoss.  

Durch die Nutzung eines gemeinsamen Standortes ließen sich die Arbeitsabläufe für das Personal optimieren und Vertretungssituationen besser bewältigen.  

Die gemeinsame Unterbringung in einem Haus gestaltet die Nutzung für Großeltern, Eltern und Kinder familienfreundlicher. So kann ein generationsübergreifendes Miteinander und eine langfristige Bindung an den Ort „Bibliothek“ entstehen. 

Der Freizug des Gebäudes Wasserstraße 68 ermöglicht zudem eine Vermietung des Gebäudes, um Einnahmen zu erzielen. Durch die gemeinsame Nutzung eines Gebäudes können Einsparungen erzielt werden, welche die Perspektive auf eine entgeltfreie Nutzung des gesamten Bibliotheksbestandes für alle eröffnen.  

Nach der Vorstellung der Pläne vor der Bürgerschaft erfolgt die Beratung zu dem Vorschlag in den Fachausschüssen und anschließend eine Beschlussfassung durch die Bürgerschaft.