Meldung vom 10.11.2016

Die Arbeit des Friedrich-Loeffler-Instituts auf der Insel Riems

Vortrag im Stralsunder Zoo

In einem Vortrag spricht Prof. Dr. Jens Peter Teifke, Leiter der Abteilung für experimentelle Tierhaltung und Biosicherheit und zugleich Biorisk Officer und Beamteter Tierarzt des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) zum Thema „Das FLI von A-SP bis Z-oonose“ (A-SP: Afrikanische Schweinepest) und berichtet über Neuigkeiten von der Insel Riems.  

Pathogeneseforschung bei hochkontagiösen Tierseuchen, wie Afrikanische Schweinepest oder Klassische Geflügelpest, Biosicherheitsaspekte in der Zulassung neuer Laboratorien und Tierräume bis zur höchsten Sicherheitsstufe S4 werden ebenso zur Sprache kommen wie Bienenkrankheiten, Notfallmanagement oder auch Kunst am Bau. 

Zwischen dem FLI und dem Stralsunder Zoo besteht eine langjährige Kooperation, Prof. Dr. Teifke und weitere Wissenschaftler des Instituts sind Mitglieder bei den Zoofreunden Stralsund e.V. 

Der Vortrag findet am 17. November um 19.00 Uhr in der Ausstellungshalle des Zoos statt. Der Zugang erfolgt über den Verwaltungseingang an der Barther Straße 57a. 


INFO Friedrich-Loeffler-Institut

Im Mittelpunkt der Arbeiten des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) stehen die Gesundheit und das Wohlbefinden landwirtschaftlicher Nutztiere und der Schutz des Menschen vor Zoonosen, d. h. zwischen Tier und Mensch übertragbaren Infektionen. Diese Aufgaben sind im Tiergesundheitsgesetz verankert. 

Am Hauptsitz des Institutes, auf der Insel Riems steht im Zentrum der Forschungstätigkeit der Schutz vor Infektionskrankheiten, Tierseuchen und Zoonosen durch eine bessere und schnellere Diagnose, die Erarbeitung von Maßnahmen zur Prävention sowie das Schaffen von Grundlagen für moderne Bekämpfungsstrategien.  

Als Bundesforschungsinstitut und selbständige Bundesoberbehörde im Bereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft erarbeitet das FLI im Rahmen der Politikberatung Gutachten und Stellungnahmen.  

Bei Tierseuchenausbrüchen führt das Institut epidemiologische Untersuchungen durch. Außerdem erstellt es Risikobewertungen zu verschiedenen Infektionskrankheiten bei Nutztieren.  

Das FLI ist nationale Zulassungsstelle für veterinärmedizinische Infektionsdiagnostika. Derzeit arbeiten rund 900 Beschäftigte in elf Instituten an fünf Standorten am Friedrich-Loeffler-Institut.