Meldung vom 28.02.2017

Nachwuchs im Zoo Stralsund

Wegen der Aufstallungspflicht in Folge der Geflügelpest kam es auch für das Geflügel im Stralsunder Zoo zu einer erheblichen Belastung. Positiver Nebeneffekt: Nachwuchs bei den Pelikanen.

Die Pelikane des Zoos verleben den Winter in einem eigens dafür hergerichteten Winterquartier. Im Normalfall dürfen die Tiere bei halbwegs gutem Wetter auf die Wiese vor dem Winterquartier und sofern es frostfrei ist, dürfen sie auch den benachbarten Teich nutzen. Diese Privilegien konnten wegen der Aufstallungspflicht nicht gewährt werden, so dass die Pelikane in diesem Winter das Winterquartier nicht verlassen durften.

Die Enge im Winterquartier löste bei den Koloniebrütern prompt den Fortpflanzungstrieb aus. Aus Beobachtungen in der freien Natur und in Zoos ist bekannt, dass die Tiere durch die in den Brutkolonien herrschende Enge zur Fortpflanzung stimuliert werden. Vorläufiges Resultat im Stralsunder Zoo: zwei Jungtiere, die sich prächtig entwickeln.
Mit dem Schlupf eines weiteren Jungvogels wird demnächst noch gerechnet. Die schöne Rosafärbung der Alttiere lässt sich bei den frisch geschlüpften Jungtieren noch nicht einmal erahnen.
Rosapelikane werden im Zoo Stralsund seit 1990 gehalten.