Meldung vom 04.05.2017

Lebensstil als Geschäftsidee: Wenn aus Treibholz ein Longboard wird

Treibholz an der Küste. Das ist nichts ungewöhnliches. Jedoch dann, wenn daraus eine coole und erfolgreiche Geschäftsidee wird.

Im Jahr 2016 haben Marius Drüding und Frank Mersmann, zwei ehemalige Studenten der Hochschule Stralsund, aus einem spontanen Gedanken heraus ein junges Start-up in Stralsund gegründet: „Treibholz“, so der Name des jungen Unternehmens, will die Küste im übertragenen Sinne auf die Straße bringen und hat bereits Kunden in ganz Deutschland.

Die Jungunternehmer haben sich mit ihrem Laden in der Heilgeiststraße einen Traum erfüllt und zum Beruf gemacht. Mit dem Anspruch der Nachhaltigkeit verarbeiten sie Holz aus der Region zu individuellen Longboards.
Ein Longboard ist eine längere Form des Skateboards und wurde von Surfern entwickelt, die den Surfspaß auch auf der Straße erleben wollen. 

Oberbürgermeister Dr. Alexander Badrow besuchte die beiden Jungunternehmer zum einjährigen Bestehen der Manufaktur. Er verschaffte sich dabei einen Überblick über neue Produkte und die erfreuliche Weiterentwicklung des jungen Unternehmens im Herzen der Stralsunder Altstadt.
Vorgestellt wurden der persönlich gestaltete Verkaufsraum und die Schauwerkstatt, die demnächst eröffnet werden soll. „Wir wollen zeigen, wie man so was baut und wie viel Arbeit da drin steckt“, so die Begründung, warum man demnächst beim Bretter bauen zuschauen darf.
Marius Drüding betont, dass sich „Treibholz“ mit der Küste identifiziert: „Wir versuchen unseren Lebensstil zu vermarkten - Surfen und Boarden.“
Das Fazit des Besuches lautete für den Oberbürgermeister: "Ich gratuliere zu dieser Idee und wünsche Wachstum". 

Mehr zum Start-up hier: www.treibholzboards.de