Meldung vom 06.05.2017

STADTRADELN: 20. Mai bis 9. Juni

Stralsund radelt für ein gutes Klima

Die Hansestadt Stralsund beteiligt sich erneut am deutschlandweiten Wettbewerb STADTRADELN des bundesweiten Klima-Bündnisses.
 Bei der letzten Teilnahme vor zwei Jahren konnten knapp über 45.000 Kilometer in dem dreiwöchigen Zeitraum von mehr als 160 Teilnehmern „erradelt“ werden.  

Für den Aktionszeitraum 20. Mai bis 9. Juni sind BürgerInnen aufgerufen, kräftig in die Pedale zu treten und möglichst viele Fahrradkilometer beruflich und privat für das Team und den Klimaschutz zu sammeln. Egal, ob mit der Familie, Freunden, dem Verein oder Kollegen. "Lassen Sie das Auto stehen und nutzen Sie das Fahrrad.", ruft Stralsunds Klimaschutzmanager Stephan Latzko zur Teilnahme auf. 

Mitmachen kann jeder, der in Stralsund lebt, arbeitet oder studiert. „Ich hoffe auf viele motivierte Radlerinnen und Radler aus dem Stadtgebiet. Vor allem aber möchte ich Schulklassen, Unternehmen, Vereine und Mitglieder der Bürgerschaft zur Teilnahme aufrufen, um sich aktiv am Klimaschutz und an der Radverkehrsförderung zu beteiligen,“ sagt Stephan Latzko, regionaler Koordinator vom STADTRADELN. 

Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxyd-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Verkehr innerorts. Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden.  

Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern übernimmt die Teilnahmegebühr der Kommunen, insgesamt wurden dafür 10.000 Euro bereitgestellt. 

Anmeldung und Informationen erfolgen unter www.stadtradeln.de oder beim Klimaschutzmanager der Hansestadt Stralsund, Stephan Latzko (Email slatzko@stralsund.de; Telefon 03831-252 753)
 Anmelden können sich Interessierte schon jetzt unter www.stadtradeln.de/stralsund. 

Übrigens: Über die Meldeplattform RADar! haben RadlerInnen die Möglichkeit, via Internet im Onlineradelkalender oder über die RADar!- bzw. STADTRADELN-App die Stadtverwaltung auf störende und gefährliche Stellen im Radwegeverlauf aufmerksam zu machen.