Meldung vom 31.08.2017

Stadt bekommt Geld für Sanierung der Schill-Schule

Die Hansestadt Stralsund hat vom Land Geld für die Sanierung der Grundschule "Ferdinand von Schill" im Stadtteil Grünhufe erhalten.

Dafür kam der Minister für Inneres und Europa, Lorenz Caffier, ins Rathaus, um Oberbürgermeister Dr. Alexander Badrow den Bescheid für eine Sondermittelbedarfszuweisung über 537.000 Euro zu überreichen.

"Hier wird unser Haushalt bei der Bereitstellung des Eigenanteils, der 25 Prozent der Gesamtsumme beträgt, deutlich entlastet", freut sich Oberbürgermeister Dr. Badrow.
"Mir ist es wichtig, an dieser Stelle Danke zu sagen an das Land sowie den Bund. Sie sind es, die uns maßgeblich dabei unterstützen, unsere Schulen zu sanieren bzw. neue zu bauen. Der Bedarf ist da und er wird in Stralsund weiter wachsen. Ich freue mich schon jetzt auf die Hausaufgaben, die vor uns liegen."

Die Gesamtkosten für die komplette Sanierung der Schule in Plattenbauweise aus dem Jahr 1989 sind mit 4,2 Millionen Euro veranschlagt. Die größten Posten sind dabei Rohbau, der gesamte Innenbereich mit Lüftung, Heizung/Sanitär und die Fassade sowie die Dachneueindeckung. Zudem erhalten beide Schulteile einen barrierefreien Zugang und je ein Behinderten-WC.

Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich 18 Monate. Danach können bis zu 390 Mädchen und Jungen sowie Lehrerinnen und Lehrer der Schill-Schule und der Förderschule "Ernst von Haselberg" einziehen.
Die Ausschreibungen laufen, anschließend werden die Aufträge erteilt, so dass der Baustart in greifbare Nähe rückt.

Für die Zeit der Sanierung der Schule werden die Mädchen und Jungen mit Beginn des neuen Schuljahres in einem anderen Schulgebäude unterrichtet, welches extra dafür hergerichtet wurde. Hier beliefen sich die Umbaukosten auf ca. 450.000 Euro.