Meldung vom 18.10.2017

Hansestadt Stralsund Gastgeberin für Schwerbehindertenkonferenz

Die Schwerbehindertenvertretungen größerer Städte der Bundesländer Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern kommen zu ihrer Jahreskonferenz diesmal in die Hansestadt Stralsund.

Es ist das 16. Treffen der Vertrauenspersonen, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Handycap in kommunalen Verwaltungen gewählt sind, um deren Interessen zu vertreten.
In der Stralsunder Stadtverwaltung erfüllt Marion Görny seit sechs Jahren diese ehrenamtliche Aufgabe. Hier ist sie Ansprechpartnerin für 76 schwerbehinderte und gleichgestellte Beschäftigte. Damit liegt die Hansestadt als Arbeitgeberin mit 13% seit Jahren weit über dem gesetzlich vorgeschriebenen Anteil von fünf Prozent.

Nach der Begrüßung der 30 Delegierten durch Oberbürgermeister Dr.-Ing. Alexander Badrow hielt Heike Kobela aus Cottbus das Impulsreferat zum Schwerpunktthema „Änderungen und Beendigung von Arbeitsverhältnissen schwerbehinderter Beschäftigter“. In Diskussionsrunden und Workshops tauschen die Teilnehmenden bis Freitag Erfahrungen aus und machen sich fit für die Praxis. Als wichtiger Punkt steht für das Gremium die Vervollständigung eines gemeinsam erstellten Ratgebers für behinderte Beschäftigte auf der Agenda der dreitägigen Konferenz.

Weil sich die Hansestadt Stralsund nicht nur als Konferenzort auszeichnet, sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gespannt auf das Freizeit-Programm nach ihrer thematischen Arbeit. Die Besichtigung der Welterbe-Ausstellung und des Hackertschen Tapetensaals stehen am Donnerstag ebenso bevor sowie das STRALSUND-MUSEUM mit seinem Wikingergold.