Meldung vom 28.09.2018

Neuer Gleisanschluss für Frankenhafen in Betrieb genommen

Heute (28. September) konnte die Hansestadt Stralsund im Seehafen nach 25 Monaten Bauzeit eine neue Gleisanbindung in Betrieb nehmen.

Bei Gesamtkosten von ca. 14 Mio. Euro hat das Wirtschaftsministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern 12,35 Mio. Euro übernommen.
Der Seehafen verfügt nun über beste Voraussetzungen für den Umschlag von Gütern auf Straße, Schiff und Schiene. Denn "ein Hafen ohne Gleis ist nur ein halber Hafen", so Seehafenchef Sören Jurrat..

Oberbürgermeister Alexander Badrow sagte aus Anlass der Einweihung: "Mit der Einweihung der Gleisanbindung Frankenhafen schauen wir heute schon weit ins Morgen.
Wir haben die Zeichen der Zeit erkannt und stellen uns den Herausforderungen der Zukunft. Mit der heutigen Eröffnung senden wir ein Signal in die Welt: Stralsund ist für die maritime Industrie gut aufgestellt."

Vorausgegangen waren umfangreiche Bauarbeiten ab der Greifswalder Chaussee, wo für die Abfahrt ein Kreisverkehr entstanden ist, die Straßen zum Frankenhafen wurde verlegt, die Bauhofstraße wurde zur Sackgasse, weil die Brücke abgebaut und ein neuer Bahndamm gebaut wurde. Und es wurden bis zur Wasserkante 2,3 km Gleis verlegt.

"Mit dem Gleisanschluss des Frankenhafens wurde im wahrsten Sinne eine Weichenstellung für die Zukunft des Logistikstandortes Stralsund vorgenommen:", so Jurrat mit Blick auf die Aufgaben der kommenden Jahre. Angesichts weiter steigender, per LKW transportierter Verkehrsmengen sowie stark zugenommener und zunehmender Umweltbelastungen durch den Straßengüterverkehr sind alternative Angebote auf der Schiene unausweichlich und bilden eine große Chance für den Schienengüterverkehr.

Der neue Gleisanschluss kann seinen Betrieb aufnehmen (5 Bilder)